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31.10.2008Covadonga Verlag

Jetzt im Handel: KETTE RECHTS!

266.gifAusgerechnet jetzt heißt es „Kette rechts“? Ausgerechnet jetzt ein Buch, das sich Radsportlern und ihren bisweilen obskuren Gepflogenheiten mit einem Augenzwinkern nähert? Ausgerechnet jetzt, wo die Google-Suche nach „Radsport“ und „tot“ schlappe 3,62 Millionen Treffer und immerhin knapp 360 News ausspuckt? Ausgerechnet jetzt, wo ein Reporter schon mit enormer Chuzpe und Hartnäckigkeit an Sinn und Segen antizyklischen Denkens glauben muss, um in einem Beitrag über die Männer auf Rädern nicht im 10-Silben-Takt das böse D-Wort zu bemühen. „Eben drum, gerade jetzt. Wenn alle Welt nur noch von dem Radsport redet, der vom Kopf her stinke und finanziell schleunigst kalt gestellt werden müsse, drängt sich uns doch instinktiv eine bescheidene Frage auf: Wer soll das denn sein – ‚der Radsport’? In ‚Kette rechts!’ treten wir auch den Beweis an: Wer die Radrennfahrerei auf CERA und Omerta verkürzt, verpasst noch immer eine ganze Menge“, entgegnet das ostfriesisch-ostwestfälische Autorenduo Drögenpütt & Beune, das für den Covadonga Verlag unter besagtem Titel nun ein Radsport-Sammelsurium zusammengetragen hat: „Natürlich bietet das Treiben der professionellen und unbezahlten Pedalritter nicht selten Lehrstoff für die Fakultäten Pharmazie und Jura. Aber es mangelt auch wahrlich nicht an Lektionen in Erd- und Länderkunde, Lyrik und Physik, hemmungsloser Korinthenkackerei und verwegener Ausdrucksweise. Und wer unser Buch unbedingt als Abgesang auf einen Sport lesen möchte, dessen letzte Stunde längst geschlagen hat, darf beim Streuselkuchen gerne noch einmal an außergewöhnliche Geniestreiche und Tolpatschiaden zurückdenken.“

Ungeachtet der nicht enden wollenden Kette von Negativmeldungen, die gern als weitere Nägel im Sarg des Radsports interpretiert werden, ist die Lust am Fachsimpeln offenbar ungebrochen: Ganz gleich, ob Tour-de-France-Fan oder Hobby-Merckx − wenn passionierte Radsportler zusammenhocken, gerät jedes Gespräch spätestens nach zehn Minuten zu einem wahren Hochamt der liebenswerten Besserwisserei. Die einen wühlen im reichen und abgründigen Anekdotenschatz der 130-jährigen Radsportgeschichte. Die anderen diskutieren heißblütig über Rennradrahmen und Ritzelpakete. Und keine Episode, keine Statistik ist zu abwegig, um dem Gegenüber seine Ahnungslosigkeit genüsslich aufs Brot zu schmieren. Jetzt endlich haben Andreas Beune und Walter Drögenpütt das Handbuch geschrieben für all jene, die beim Fachsimpeln über Rennen, Rouleure und Rennställe, über Steigungsprozente, Strafen und Sitzpolster die unmöglich zu parierende Attacke reiten möchten.

„Kette rechts! − Im großen Gang durch das unnütze Radsportwissen“, das sind knapp 130 Seiten prall gefüllt mit Fakten und Listen zum Staunen und Schmunzeln, mit vergessenen Anekdoten und nie gesehenen Statistiken. Aus dem Inhalt: Die abwegigsten Erklärungen für positive Dopingtests. Die kleinsten Käffer, die im Radsportkalender eine große Rolle spielen. Alle Begriffe, die der Rennfahrerjargon von „Explodieren“ bis „Bis zur Hüfte in der Milch stehen“ für das plötzliche Ende kennt. Die zahlreichen international gebräuchlichen Schreibweisen von Dshamolidin Abdushaparov. Und, und, und.

"Kette rechts!" ist ab sofort im Handel erhältlich.



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