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07.06.2011Covadonga Verlag

"Wir fahren mit Dynamit!"

648.gifAls sich Albert Londres im Sommer 1924 an die Fersen der längst sagenumwobenen Tour de France heftete, gelang ihm – dem Star-Reporter mit dem untrüglichen Gespür für große Geschichten – eine Momentaufnahme, die seither ihren festen Platz in den Annalen des Sports hat. Das Dopinggeständnis zweier großer Favoriten und Publikumslieblinge.

Die Brüder Pélissier hatten das Rennen verlassen, aus Protest gegen ein unbarmherziges Reglement; in einer Bar am Streckenrand klagten sie nun dem berühmten Journalisten ihr Leid. »Dürfen es auch ein paar Pillen sein? Wollen Sie welche sehen? Hier bitte.« Jeder kramt drei Schachteln aus seinem Beutel. Francis bringt es auf den Punkt: »Wir fahren mit Dynamit.«

Nun endlich, nach fast 90 Jahren, liegt die komplette Reportagenserie von der Frankreich-Rundfahrt 1924, die Albert Londres dereinst in Le Petit Parisien veröffentlichte, erstmals in einer deutschen Übersetzung vor. Ein unverzichtbares Zeitdokument. Eine zauberhafte Wiederentdeckung – für Sport- und Literaturliebhaber gleichermaßen.

Ab sofort ist das Buch überall im Handel erhältlich. Oder auch im Covadonga-Shop.


Albert Londres: Die Strafgefangenen der Landstraße - Reportagen von der Tour de France
Aus dem Französischen von Stefan Rodecurt. Mit einem Vorwort des Übersetzers,

Covadonga Verlag 2011; ISBN 978-3-936973-64-8
Gebundene Ausgabe;124 Seiten im Format 19,4 cm x 12 cm;
mit zahlreichen Archivfotos von der Tour 1924
und Umschlagillustrationen von Nicolas Debon.

Ladenpreis: EUR 12,80 [D]; EUR 13,20 [A]; SFr 23,50




2 Kommentare

23.06.2011 15:58 Uhrottoerich

Ich habe das Buch an 1 Abend gelesen und war fasziniert von den Schilderungen über diese Märtyrer des Lebens. Mutete teils surreal an, aber bei Etappen von 400 + km kein Wunder. Da verschiebt sich die Wahrnehmung. Auch typographisch ein schön gemachtes Buch. Leider läuft es schlecht, d. h. man kann es nicht aufklappen. Petitesse.

05.08.2011 00:09 UhrRM

Typografisch schön (auf)gemacht - aber letztlich zählt der Inhalt: Die Übersetzung ist stellenweise arg holprig bzw. schwer verständlich. Der Übersetzer verwendet darüberhinaus gelegentlich Begriffe und Sprachbilder, die mit Sicherheit nicht zum Sprachgebrauch Londres bzw. seiner Zeit gehört haben (batteriebetriebene Schweizer Uhren sind nur ein Beispiel...). Was den Lektor (gab es einen?) geritten hat, das durchgehen zu lassen, weiss Godefroot...

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