logo navigation
20.07.2007Covadonga Verlag

Das aktuelle Jubiläum: 80 Jahre Rad-WM

Am 21. Juli 1927 fand auf dem kurz zuvor eröffneten Nürburgring erstmals eine Straßenweltmeisterschaft für Radprofis statt. Die Zuschauer erlebten auf der neuen „Gebirgs-, Renn- und Prüfungsstrecke" in der Eifel ein Ausscheidungsrennen in Reinkultur: Um mehr als sieben Minuten distanzierte der spätere Dreifachweltmeister Alfredo Binda aus Italien selbst den stärksten Widersacher, seinen Landsmann und Erzrivalen Costante Girardengo. Ganze neun Starter kamen bei der WM-Premiere der Profis ins Ziel. Achtzig Jahre später ist Deutschland im Herbst 2007 wieder einmal Gastgeber der Rad-Weltmeisterschaft. Zum zweiten Mal trifft sich die Elite des Straßenradsports in Stuttgart. Aus diesem Anlass ist bei Covadonga der großformatige sporthistorische Band „Die Geschichte der Rad-Weltmeisterschaft“ erschienen. Als Autor konnte der Verlag den wohl erfahrensten deutschen Radsportjournalisten gewinnen: Helmer Boelsen, bei einem Großteil der WM-Rennen live vor Ort dabei – sei es als Augenzeuge im Begleitfahrzeug,als Fausto Coppi 1953 in Lugano die entscheidende Attacke fuhr, oder als Pressechef bei der WM 1966 mit dem Sieger Rudi Altig.

In einem Prachtband mit vielen faszinierenden Aufnahmen von renommierten Fotografen und aus internationalen Archiven lässt Helmer Boelsen mehr als siebzig außergewöhnliche Radrennen noch einmal Revue passieren. Jahr für Jahr schildert und analysiert er jeweils den Rennverlauf, die Strecken und das Starterfeld, beleuchtet die besonderen Widrigkeiten, die prägenden Scharmützel und die Hintergründe der WM-Rennen. Akribisch recherchiert und mitreißend erzählt „Die Geschichte der Rad-Weltmeisterschaft“ von Favoriten- und Außenseitererfolgen. Von Seriensiegern wie Alfredo Binda und Eddy Merckx und von Legenden, denen wie Gino Bartali oder Jacques Anquetil bei der WM stets nur bittere Niederlagen blieben. Von exotischen Schauplätzen wie Utsunomiya und von Dauerbrennern wie dem Cauberg im Südosten der Niederlande. Auch eine ganze Reihe deutscher Rennfahrer hat auf den wechselnden Bühnen der Rad-WM bemerkenswerte Haupt- und Nebenrollen gespielt. Herbert Nebe, Rudi Altig, Hennes Junkermann, Didi Thurau, Rolf Gölz, Olaf Ludwig, Erik Zabel und viele andere berichten in „Die Geschichte der Rad-Weltmeisterschaft“ im O-Ton von ihrem Kampf ums berühmte Regenbogentrikot.



Kommentar schreiben

 Name
 E-Mail (wird nicht angezeigt)

Hinweis: Kommentare werden nicht direkt nach Absenden des Formulares angezeigt, sondern müssen durch den Absender oder Administrator freigeschaltet werden.

zurück zur Newsübersicht
Die StartseiteNachrichten - Neuerscheinungen - TermineDer Covadonga VerlagDas VerlagsprogrammDer RadsportmanagerDie Zitate-DatenbankKontaktinformationenBuch- & RadsporthandelZum Webshop